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Demmin

Demmin


Die Hansestadt Demmin liegt im Osten von Mecklenburg-Vorpommern, am Rande der Mecklenburgischen Seenplatte. Hier fließen die Flüsse Peene, Tollense und Trebel zusammen. Aus diesem Grund hat der Binnenhandel per Schiff in Demmin eine lange Tradition.



Bereits im 8. Jahrhundert siedeln slawische Stämme in den sumpfigen Wäldern um Demmin. Viele Jahrzehnte ringen Slawen und Franken um diese Region, die durch die Kreuzung der drei Flüsse sehr begehrt ist. An der Stelle der heutigen Stadt Demmin wird im 10. Jahrhundert zunächst eine Grenzburg errichtet, die später den Namen Haus Demmin erhält. Im Schutz dieser Burg entsteht eine kleine Siedlung. Lange Zeit dient die Burg als Residenz der slawischen Herrscher.

Nach mehreren kriegerischen Auseinandersetzungen geht Demmin im Jahr 1227 in den Besitz der Mark Brandenburg über. Elf Jahre später beginnt man mit dem Bau der Stadt Demmin. Durch einen massiven Mauerring führen insgesamt fünf große Tore in die Stadt. Die Stadt entwickelt sich zu einem wichtigen Umschlagplatz für landwirtschaftliche Produkte. Zwischen 1283 und 1607 ist Demmin sogar Mitglied der Hanse, einem Bund niederdeutscher Kaufleute.

Während des Dreißigjährigen Krieges (1618 - 1648) besetzen schwedische Truppen die Stadt. Bei dem Versuch, Demmin für Brandenburg zurück zu gewinnen, werden große Teile der Stadt zerstört. Im Jahr 1759 geht die Stadt in den Besitz Preußens über. Im Zweiten Weltkrieg (1939 - 1945) werden wichtige historische Bauten zerstört. In der Zeit der Deutschen Demokratischen Republik (1949 - 1990) wird die Stadt weitgehend wieder aufgebaut. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990 werden große Teile der historischen Altstadt Demmins saniert. Seit 1994 trägt sie wieder den Beinamen „Hansestadt“.

Das bedeutendste Wahrzeichen von Demmin ist die Sankt Bartholomaei-Kirche. Der Backsteinbau im Stiel der Gotik stammt ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert und wurde im Laufe seiner Geschichte mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Gekrönt wird der Kirchbau von einem rund 93 Meter hohen Turm aus Ziegelsteinen. Im Inneren der Kirche finden sich unter anderem kunstvoll bemalte Glasfenster und die berühmte Barnim-Grüneberg-Orgel. Sie wurde im 19. Jahrhundert von den Orgelbauern Johann Simon Buchholz und Barnim Grüneberg erbaut.

Im Kreisheimatmuseum von Demmin können sich Besucher über die Geschichte der Stadt informieren. Eine Ausstellung zeigt die Entwicklung der Region von der Steinzeit bis in die Gegenwart. Zahlreiche Ausstellungsstücke geben Auskunft über das Leben der Menschen von damals. Neben der Dauerausstellung finden im Heimatmuseum von Demmin regelmäßig wechselnde Sonderschauen zu verschiedenen Themen wie Kunst und Geschichte statt.



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