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Ivenacker Eichen

Ivenacker Eichen


Der Ivenacker Tiergarten, am nördlichen Rand der Mecklenburgischen Seenplatte gelegen, beherbergt die ältesten Eichen Deutschlands. Die Eichen sind über 1000 Jahre alt. Die größte Eiche ragt über 35 Meter in die Höhe und hat einen Durchmesser von rund dreieinhalb Metern.



Die Eichen sind Zeugnisse der im Mittelalter üblichen Landnutzung bei der ein sogenannter Hudewald entsteht. Die damaligen slawischen Bewohner treiben ihr Weidevieh zur Futtersuche in den dichten Wald. Dadurch lichtet sich der Wald und nur wenige, breitkronige Eichen und Buchen bleiben stehen.

Der Charakter dieses Waldes besteht auch heute noch. Statt künstlicher erhaltender Maßnahmen, wie Baumchirurgie oder Ausmauern, versucht der Tiergarten die Bedingungen des Hudewaldes zu erhalten, unter denen die Eichen so alt geworden sind. Um die Wurzeln der Eichen zu schützen, wurden um die Bäume herum Barrieren angebracht. Das verhindert direkte Trittschäden und das festtreten der Erde an den Wurzeln der Eichen.

Die Ivenacker Eichen haben schon oftmals die Phantasie der Menschen angeregt. Deshalb ranken sich auch viele Mythen um ihre Entstehung. Die am weitesten verbreitete Sage erzählt von sieben Nonnen, die im Zisterzienserkloster Ivenack lebten und ihr Gelübde brachen. Zur Strafe für ihre sündhaften Taten wurden die Nonnen in Eichen verwandelt. Nach 1000 Jahren schließlich wird die erste der sieben Nonnen erlöst und die Eiche stirbt. Nach weiteren 100 Jahren wird die zweite erlöst und alle weiteren 100 Jahre die nächste, bis alle Nonnen vom Bann befreit sind.

Eine andere Geschichte erzählt, dass sieben Nonnen die Nacht im Wald verbrachten. Im Schlaf wurden sie von Räubern überfallen und mussten halbnackt in den Wald fliehen. Am Morgen danach schämten sich die Nonnen ihres sündhaften Anblickes und beteten zu Gott, er möge sie gleich den Bäumen im Wald schützen. Ihre Bitte wurde erhöhrt und sie wurden in Eichen verwandelt.



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