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Mirow

Mirow


Am Ufer des Mirower Sees liegt, inmitten der einzigartigen Naturlandschaft der Mecklenburgischen Seenplatte, die kleine Stadt Mirow. Ihre Entstehungsgeschichte geht auf eine Niederlassung des Johanniterordens im 13. Jahrhundert zurück. Besuchern bietet Mirow eine Vielzahl von historischen Sehenswürdigkeiten.



Im Jahr 1226 schenkt der mecklenburgische Fürst Heinrich Borwin II. dem Johanniterorden ein Stück Land am Ufer des Mirower Sees. Bereits zu dieser Zeit wird ein kleines Dorf namens Mirow erwähnt. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts geht das Land des Johanniterordens in den Besitz der Herzöge Mecklenburgs über. Das Ordenshaus auf der Mirower Burginsel dient ab dieser Zeit als fürstlicher Wohnsitz. Bei einem Großbrand im Jahr 1742 werden große Teile dieses Gebäudes zerstört. Zwischen 1749 und 1752 wird ein neuer Schlosskomplex im Stil des Barocks errichtet.

Gegen Mitte des 18. Jahrhunderts verliert der Mirower Hof an Bedeutung. Die mecklenburgischen Fürsten werden jedoch weiterhin in der Gruft der Schlosskirche zu Mirow beigesetzt. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990 werden große Teile der historischen Innenstadt Mirows saniert. Heute präsentiert sie sich mit einem geschichtsträchtigen Gebäudeensemble umgeben von einer einzigartigen Naturlandschaft.

Auf der Mirower Schlossinsel, inmitten des gleichnamigen Sees, befinden sich die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Dazu zählt das Mirower Schloss aus dem 18. Jahrhundert. Der Barockbau beherbergt unter anderem einen prachtvollen Festsaal mit aufwendiger Stuckdekoration sowie den mit Seidentapeten ausgeschmückten Roten Salon. Außergewöhnlich sind auch Gemächer, deren Wände im chinesischen Stil bemalt sind.

Zu den ältesten Bauwerken der Mirower Schlossinsel zählt die Kirche der Johanniter, die zum Teil noch aus dem 14. Jahrhundert stammt. Seit 1708 wurden hier die mecklenburgischen Fürsten zu Grabe getragen. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg (1939 – 1945) wurde die Kirche seit 1993 wieder vollständig errichtet.

Nach einem Besuch der historischen Bauwerke auf der Mirower Insel, lohnt sich ein Spaziergang durch den Park, der das Anwesen umgibt. Der ursprüngliche Barockgarten ist heute ein englischer Landschaftspark. Besonders sehenswert ist die so genannte Liebesinsel, auf der sich auch das Grabmal des letzten regierenden Großherzogs von Mecklenburg-Strelitz befindet.

Wer den rund einen Quadratkilometer großen Mirower See erkunden will, hat in Mirow die Möglichkeit sich ein Kanu oder ein Kajak zu leihen. Auch geführte Kanutoren werden angeboten.



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